Die erste Sitzung - Buchvorstellung

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Die erste Sitzung - Buchvorstellung

Brilliante Babys & Im Kreuzfeuer der Werbung

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Impulskontrolle, Denken lernen & Digital schnell entwurzelt

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Vertiefungsthema - I. Jean Piaget

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Vertiefungsthema - II. die Einleitung

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Vertiefungsthema - III. Modell der kognitiven Entwicklung (Phase 1. und 2.)

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Vertiefungsthema - V. Kritik + Meinungen der Entwicklungspsychologen und persönliche Meinung

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KonfBD 18 - vier Referenten

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Pacemarker- Vortrag

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Kapitel 9 und die Diskussion um den Digitalpakt

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Profit & Murks MOOC's

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Digitalisierungsbefürworter

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Persönliches Fazit

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Autorenvorstellung: Gerald Lembke - der Social Media Star

Gerald Lembke nutzt, im Gegensatz zu seinem Kollegen Ingo Leipke, die Digitalsierung intensiv zur Vermarktung seiner Person.

Neben unzähligen Onlinevideos von seinen Vorträgen, sowie Wikipedia-Eintrag glänzt er mit einer eigenen Website, auf der wie folgt kategorisiert wird: 

  • der Mensch 
  • der Redner 
  • der Autor

Gerald Lembke gilt mit seinen 25 Jahren Berufserfahrung in Deutschland als digitaler Pionier. Er hält Vorträge und thematisiert unteranderem den digitalen Wandel, digitale Strategien und digitales Lernen.
Trotz seiner kritischen Auseinandersetzungen mit digitalen Medien, sagt er, dass er begeistert von der sinnvollen Nutzung digitaler Medien sei. 

Die These der Autoren: 
"Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter."

Gerald Lembke

(Details)

Vorwort

Gerald Lembke und Ingo Leipner stellen von Anfang an klar, dass sie sich nicht als Gegner der Digitalisierung in Bildung und Erziehung sehen, weil sie besondere Anhänger der Kreidetafeln seien.

Wichtig für die Autoren ist die Entwicklungsbiologie eines Babys, das zum Kind heranwächst und zum Teenager reift.
Für sie herrsche, vor allem von der Gesellschaft ausgehend, zu viel Kritik an Menschen, dafür aber zu viel Hoffnung in der Technik. Außerdem stecke man überreichlich Gelder in digitale Medien, anstatt in Pädagogen die, laut Autoren, einiges zur Förderung der Verhaltens- und Persönlichkeitsmuster der Kinder beitragen.

Lembke und Leipner werden durch Experten aus der Psychologie, Pädagogik und Neurobiologie unterstützt, sodass Thesen der Autoren mit knallharten Zahlen und Fakten untermauert werden können.
Die Autoren sind der Meinung, dass der anfängliche Weg durch die Realität, ohne digitale Medien, besser dabei helfen soll sich später mit diesen auseinander setzen zu können. Außerdem stellte eine Forschung in der Vergangenheit fest, dass Kinder zuerst eine "starke Verwurzlung in der Realität" brauchen,  bevor sie sich mit dem Umgang der digitalen Medien, wie iPads oder Laptops, vertraut machen- sei es nun privat oder in der Schule. Das bedeutet, mehr im Matsch spielen, Blätter sammeln oder Freundschaften, wie auf dem Sportplatz, knüpfen. 

Die Autoren lassen sich von drei Fragen leiten: 

Nr. 1.: "Wie verläuft eigentlich die kognitive Entwicklung von Kindern?" 

Nr. 2.: "Welche Wirkungen entfalten digitale Medien auf diesen unterschiedlichen Stufen der Entwicklung?" 

Und Nr. 3.: "Welche pädagogischen Konzepte sind für die Entwicklungsstufen angemessen?"  

Quellen

Die Einführung

Im Oktober 2018 ging es nach einer langen, aber doch gefühlt kurzen Sommerpause, weiter mit dem Wintersemester 2018/2019. 

Unteranderem belegte ich bei Prof. Dr. Heiner Barz das Seminar 'Digitalisierung und Bildung'. Grund für diese Teilnahme ist mein eigenes Interesse gegenüber der Bildung in Schulen und ihrer  Vorgehensweise. Die Digitalisierung und ihre Aufgabe im Institut Schule kennen zu lernen und zu thematisieren, fasziniert mich sehr. 

Prof. Dr. Barz ist deutscher Bildungsforscher und stellte als übergreifende Aufgabe des Seminars das Lesen der Lektüre 'Die Lüge der digitalen Bildung - warum Kinder das Lernen verlernen', geschrieben 2015 von Gerald Lembke und Ingo Leipner, vor.

Auch im SoSe 18 bot Prof. Dr. Barz das Seminar 'Digitalisierung und Bildung' an. In diesem Seminar thematisierte er übergreifend die Lektüre 'Die digitale Bildungsrevolution: Der radikale Wandel des Lernens und wie wir ihn gestalten können'. Diese Lektüre porträtiert die Befürwortung der Digitalisierung in Schulen. Dahingehend interessierte die Herangehensweise unserer Lektüre, da sich die Autoren gegen eine Digitalisierung an Schulen aussprechen.  

Unsere Primärlektüre im WiSe 2018

(Details)

Autorenvorstellung: Ingo Leipner - der Verborgene

Der Buchautor und Wirtschaftsjournalist, Ingo Leipner, führt die Agentur 'EcoWords', die sich unter anderem mit Unternehmenskulturen und Ökonomie auseinandersetzt. Freiberuflich doziert er an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und lehrt dort Themen wie Makroökonomie und journalistisches Schreiben.

Ingo Leipner

(Details)

Gegner der Lektüre 'Die Lüge der digitalen Bildung'

Sind die Autoren "unseriös" oder "vakuumversiegelte Hohlbirnen"?

Das zumindest schreiben Kritiker. Außerdem beschrieb ein Student (Universität ist unbekannt) Lembke und Leipner folgende Situation:
Er sitzt über seinen wissenschaftlichen Quellen in der Universitätsbibliothek. Einer seiner Dozenten läuft an ihm vorbei und ihn spricht an. Denn dieser bemerkt, dass dem Dozent vorliegende Buch 'Die Lüge der digitalen Bildung'. Dass der Student von seinem Dozenten angesprochen wird, bedeutet in diesem Fall allerdings, dass dem Studenten vom Buch abgeraten wird, da diese Quellenauswahl bei späteren Arbeitgebern nicht gut ankommen könne.
Und auch Sven Volmering, der damalige CDU-Bundestagsabgeordnete, warnte davor: "panikmachenden Leuten hinterherzulaufen, die von der Lüge der digitalen Bildung sprechen." 
Fühlen sich die Autoren mit solchen Aussagen zu Recht angesprochen?

Gerald Lembke im Interview

'Die Zukunft der Bildung ist digital'

Wie zu Beginn dieser Ansicht erwähnt, thematisierte Prof. Dr. Barz im gleichnamigen Seminar im SoSe 18 die Pro-Argumentation der Digitalisierung in Bildung und zog die Lektüre 'Die digitale Bildungsrevolution' von Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt hinzu.
Um eine kurze Übersicht dieser Autoren zu erfahren und eigene Schlüsse zwischen der primären Lektüre ziehen zu können, folgt ein Interview mit Ralph Müller-Eiselt, der im folgenden Video im  Donnerstagsgespräch der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung spricht.
Ralph Müller-Eiselt ist, neben einigen veröffentlichten Werken, Director bei der Bertelsmann Stiftung. 

Im Interview beschreibt er seine Lektüre als 'Reisebuch'. Die Autoren seien bei ihren Recherchen "recht viel rumgekommen." Neben Geschichten aus aller Welt über Erfolge mit digitalen Medien in Schulen und Unternehmen, beschreibt Müller-Eiselt die konkrete Revolution der Bildung: 
Zugang für alle auf globalem Maßstab und wachsende Vielfalt im Bildungssystem durch Personalisierung.

Ralph Müller-Eiselt im Donnerstagsgespräch

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