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Sind mobile Klimageräte eine gute Wahl?

Erfrischung an heißen Sommertagen.jpg

Der Sommer zeigt sich das dritte Jahr in Folge von seiner trockenen und sehr heißen Seite. Es schwitzen vor allem diejenigen, die in den Städten wohnen, auch wer eine Wohnung unter dem Dach hat, ist bei der sommerlichen Hitze nicht zu beneiden. Mobile Klimageräte sind im Trend, da sie für eine angenehme Erfrischung an heißen Sommertagen sorgen. Jedoch sind diese Geräte sind nicht unumstritten, vor allem was die Gesundheit und die Umwelt angeht. Wie gefährlich sind Klimageräte, die problemlos in jedem Raum für kühle Luft sorgen?

Sind mobile Klimageräte schädlich für die Umwelt?

Wer sich für ein mobiles Klimagerät der klassischen Bauart entscheidet, schadet der Umwelt auf jeden Fall. Ältere Modelle sorgen für Klimaschäden, wie sie auch auf dem Flug von Frankfurt nach Dubai entstehen, moderne Geräte hingegen sind nur noch so umweltschädlich wie eine Zugfahrt von 50 Kilometern. Es ist wichtig, beim Kauf auf die Umwelteigenschaften zu achten und wenn das Gerät ausgedient hat, muss es wie ein Kühlschrank entsorgt werden. Ein schlechtes Gewissen beim Kauf eines solchen Gerätes muss jedoch niemand haben.

Wie gesund sind die Geräte?

Kritiker sehen in den flexiblen Klimageräten nicht nur eine Gefahr für die Umwelt, sie bezeichnen sie auch gerne als „Keimschleudern“. Auch diese Aussage ist pauschal so nicht ganz richtig. Eher das Gegenteil ist der Fall, wenn ein Klimagerät richtig gewartet und unter Umständen auch desinfiziert wird. Die gekühlte Luft, die in den Raum gelangt, hat meist weniger Keime als die Luft, die in einem nicht klimatisierten Raum eingeatmet wird.

Günstig in der Anschaffung, teuer im Verbrauch

Mobile Klimageräte sind teuer – dies ist ebenfalls ein Argument, mit dem die Gegner dieser Geräte gerne aufwarten. Im Vergleich zu einem sogenannten Splitgerät, also den fest verbauten Klimaanlagen, sind die Kosten für die Anschaffung eines mobilen Gerätes deutlich günstiger. Es gibt allerdings ein Argument, dem sich die Befürworter der mobilen Geräte nicht entziehen können: Die kleinen Klimageräte „fressen“ viel Strom. Einige Modelle können bis zu 1000 Watt pro Stunde verbrauchen, was im Unterschied zu fest installierten Geräten eine Menge ist. Während eine klassische Klimaanlage rund zehn Minuten braucht, um einen Raum von 14 Quadratmetern von 35° auf 25° Grad abzukühlen, braucht das mobile Gerät für eine identische Leistung 45 bis 100 Minuten.

Nicht für die dauerhafte Nutzung

Soll ein Raum wie beispielsweise das Schlafzimmer dauerhaft gekühlt werden, dann ist eine fest verbaute Klimaanlage die bessere Option. Diese Geräte sind sehr viel leiser als mobile Klimageräte, zudem arbeiten sie effizienter. Diese sogenannten Splitgeräte können von außen an der Wand des Hauses installiert werden. Der Kühlkompressor und Raumluftansaugung sind baulich voneinander getrennt, das Kältemittel zirkuliert zwischen diesen beiden Elementen über einen Schlauch.

Selbst der wärmste Sommer geht irgendwann einmal zu Ende und auch eine heiße Wohnung unter dem Dach kühlt wieder ab. Wer kurzfristig kühle Räume möchte, sollte sich für ein Klimagerät entscheiden, das wahlweise von einem Zimmer ins andere geschoben werden kann. Diese Geräte kosten in der Anschaffung kein Vermögen und sorgen für frische Luft. Nach einem erfrischenden Regenguss kann es übrigens auch nicht schaden, alle Fenster weit zu öffnen, da etwas Durchzug genauso für Erfrischung sorgen kann.